Das Wichtigste in Kürze:
- Für „Ehre unter Dieben 2“ wurde laut Variety (2026) bereits ein Drehbuch geschrieben.
- Der erste Film spielte laut The Numbers (2023) weltweit rund 205 Millionen US-Dollar ein, verfehlte aber die genannte Break-even-Schwelle von mindestens 300 Millionen US-Dollar inklusive Marketing.
- Fans sollten ein Skript nicht mit einem Produktionsstart verwechseln: Ein Greenlight fehlt. Laut Variety (2026) ist die Fortsetzung weiterhin nicht offiziell freigegeben.
Ein charmantes Fantasy-Abenteuer, ein starker Cast und eine treue Pen-and-Paper-Community: Eigentlich bringt die Dungeons & Dragons Kinofilm Fortsetzung alles mit, was ein Studio mögen müsste. Trotzdem steht das Projekt auf wackeligem Terrain. Der Grund liegt laut den verfügbaren Berichten nicht bei einer fehlenden Idee, sondern bei der Finanzierung.
Dungeons & Dragons Kinofilm Fortsetzung bezeichnet das geplante Sequel zu „Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben“, für das bereits ein Drehbuch beauftragt und geschrieben wurde, dessen Produktion aber bislang kein bestätigtes Greenlight erhalten hat. Laut Wikipedia (o. J.) gehört der Film zur größeren Reihe von Dungeons-&-Dragons-Verfilmungen.
Der erste Film erschien 2023 und verband Abenteuer, Fantasy und Komödie. Laut The Movie Database (TMDB) (o. J.) folgt die Handlung einem charmanten Dieb und einer Gruppe ungewöhnlicher Abenteurer, die ein verlorenes Relikt zurückholen wollen. Warum daraus trotzdem kein zweiter Kinofilm wurde, liest du hier Schritt für Schritt.
Ein Drehbuch existiert – doch der Film bleibt aus
Laut Variety (2026) wurde ein Drehbuch für die Fortsetzung geschrieben, aber nie verfilmt. Das ist der Kern der Story. Die Dungeons & Dragons Kinofilm Fortsetzung scheitert demnach nicht an einem leeren Autorenraum, sondern an einer Studioentscheidung mit finanzieller Begründung.
Auch Kino.de (2023) berichtete, der Regisseur habe die Fortsetzung bereits geschrieben. Gleichzeitig machten Aussagen von Jonathan Goldstein wenig Hoffnung auf eine konkrete Umsetzung. Filmstarts (2023) ordnete die Lage vorsichtiger ein: Interesse an einem Sequel sei vorhanden, konkrete Pläne gebe es jedoch nicht.
Das klingt nach einem klassischen Hollywood-NPC-Moment: Die Quest ist vorbereitet, aber der Spielleiter startet die Kampagne nicht.
Jonathan Goldstein und John Francis Daley als Autoren
Jonathan Goldstein und John Francis Daley standen hinter dem kreativen Ansatz von „Ehre unter Dieben“. Laut den FAQ-relevanten Rechercheangaben wurde das Drehbuch zur Fortsetzung mit diesen Autoren verbunden. Ein fertiges Skript liefert dabei Figuren, Konflikte und mögliche Schauplätze. Es bezahlt jedoch weder Darsteller noch Dreharbeiten, Postproduktion oder Marketing.
„The “Dungeons & Dragons: Honor Among Thieves” writers were hired to write a sequel, but it may never be filmed due to “financial reasons.”“ – Deadline, zitiert in der Recherche.
Der Satz trifft die Lage präzise: Das Projekt ist kreativ vorbereitet, aber wirtschaftlich nicht freigegeben. Zwischen diesen beiden Stufen liegt in Hollywood ein gewaltiger Abstand.
Kreative Ideen treffen auf Studioplanung
Goldstein und Daley können eine neue Kampagne entworfen haben. Ob Chris Pine, Michelle Rodriguez, Justice Smith, Sophia Lillis, Hugh Grant oder Regé-Jean Page zurückkehren, ist durch die vorliegenden Quellen jedoch nicht bestätigt. Der Cast des ersten Films ist laut TMDB (o. J.) dokumentiert; eine verbindliche Besetzung für Teil zwei liegt nicht vor.

Die Rechnung hinter Ehre unter Dieben
Laut The Numbers (2023) spielte „Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben“ weltweit rund 205 Millionen US-Dollar ein. Gleichzeitig lag die genannte Break-even-Schwelle inklusive Marketing bei mindestens 300 Millionen US-Dollar. Diese Werte stammen aus der zusammengefassten Berichterstattung zu den finanziellen Gründen; sie erklären, weshalb gute Fanreaktionen allein nicht ausreichten.
Die Differenz zwischen 205 Millionen und 300 Millionen US-Dollar beträgt 95 Millionen US-Dollar. Das ist keine Bewertung der Filmqualität, sondern eine Einordnung der Einnahmen gegenüber der genannten Zielmarke. Ein Film kann beim Publikum gut ankommen und aus Studiosicht trotzdem zu wenig zurückbringen.
Gute Bewertungen, aber zu wenig Einspielergebnis
Laut TMDB (o. J.) erhielt der Film eine Bewertung von 7,4 von 10 Punkten. Die Recherche verweist außerdem auf starke Kritiker- und Zuschauerwerte. Für die Entscheidung über eine Fortsetzung zählt jedoch nicht nur die Stimmung in Fan-Foren oder der Score auf einer Plattform.
| Kennzahl | Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Erscheinungsjahr | 2023 | TMDB |
| TMDB-Bewertung | 7,4/10 | TMDB |
| Einspielergebnis laut Recherche | 205 Mio. US-Dollar | The Numbers |
| Genannte Break-even-Schwelle inklusive Marketing | mindestens 300 Mio. US-Dollar | Zusammenfassung der Recherche |
Quelle der vergleichbaren Filmangaben: TMDB (o. J.) sowie die in der Recherche zusammengefasste Branchenberichterstattung.
Das Studio fragt zusätzlich: Wie teuer wird Teil zwei? Muss der Cast erneut bezahlt werden? Wie groß muss die weltweite Vermarktung ausfallen? Und wie sicher ist, dass ein Sequel mehr Menschen ins Kino bringt als der erste Teil?
Warum Marketingkosten die Entscheidung prägen
Die genannte Schwelle von mindestens 300 Millionen US-Dollar bezog sich laut Recherche auf Einnahmen inklusive Marketing. Das ist entscheidend, weil ein Kinofilm nicht nur aus Produktionskosten besteht. Werbung, internationale Starts und Verleihstruktur gehören ebenfalls zur Rechnung.
Eine Fortsetzung benötigt außerdem ein Budget, das die Erwartungen des ersten Films erfüllt. Bei einem Fantasy-Abenteuer entstehen Kosten für Sets, Kostüme, Effekte und große Actionsequenzen. Die Recherche nennt keine konkrete Budgetsumme für Teil zwei. Deshalb lässt sich seriös nur festhalten: Das Projekt gilt als kostspielig, während der erste Film die angeführte Zielmarke nicht erreichte.
Aus unserer redaktionellen Praxis bei Film- und Gaming-Themen zeigt sich ein ähnliches Muster: Fans bewerten vor allem Figuren, Humor und Weltaufbau; Studios prüfen zusätzlich Risiko, Reichweite und Rückfluss. Beides kann gleichzeitig stimmen.
Kino gegen TV: Wohin Hasbro mit D&D steuert
Laut der Recherche verschiebt sich das D&D-Engagement offenbar stärker in Richtung TV. Genannt wird Netflix’ Projekt „The Forgotten Realms“. Eine bestätigte Startzahl, Besetzung oder Produktionsentscheidung liefert die Recherche dazu nicht. Deshalb bleibt die Einordnung klar: TV ist als strategische Richtung genannt, aber konkrete Details sind offen.
The Forgotten Realms und die Serienstrategie
„The Forgotten Realms“ steht innerhalb der D&D-Welt für ein bekanntes Fantasy-Setting. Die Recherche nennt Netflix, Shawn Levy und Drew Crevello im Zusammenhang mit dem TV-Projekt. Ob diese Serie direkt mit einer möglichen Fortsetzung von „Ehre unter Dieben“ verbunden wird, ist aus den vorliegenden Angaben nicht sicher abzuleiten.
Für das Franchise eröffnet Fernsehen andere Möglichkeiten. Eine Serie kann Figuren länger entwickeln und eine Kampagne über mehrere Episoden verteilen. Ein Kinofilm muss seine Geschichte dagegen in einem begrenzten Zeitfenster erzählen und braucht hohe Einnahmen, um die Finanzierung zu rechtfertigen.
Das bedeutet nicht automatisch, dass TV das Kino ersetzt. Es zeigt aber, warum ein Studio mehrere Wege prüft, um Dungeons & Dragons auf dem Bildschirm zu halten.
Was Fans von einem Sequel erwarten
Der Reiz des ersten Films lag laut TMDB (o. J.) in einer Gruppe unwahrscheinlicher Abenteurer, einem verlorenen Relikt und einem Überfall, der gefährlich aus dem Ruder läuft. Eine Fortsetzung müsste deshalb mehrere Erwartungen gleichzeitig bedienen:
- neue Abenteuer, ohne den Humor des ersten Films zu verlieren;
- ein verständlicher Einstieg für Kinobesucher ohne D&D-Erfahrung;
- genug Rollenspiel-Referenzen für die Community;
- eine größere Geschichte, ohne den Cast zur bloßen Fanservice-Truppe zu machen.
Gerade diese Mischung macht das Projekt attraktiv, aber auch teuer. Fans wollen mehr Welt, mehr Monster und mehr Figuren. Jede zusätzliche Ebene erhöht den Produktionsaufwand.
Mehr Analysen zu Fantasy-Franchises findest du in unserem Fantasy-Archiv. Auch die allgemeine Unterhaltungsrubrik bündelt Meldungen zu Serien, Filmen und Popkultur.

Was ein Greenlight wirklich bedeutet
Laut Deadline (2026) braucht die Fortsetzung weiterhin das Greenlight. Ein geschriebenes Drehbuch ist deshalb kein Starttermin und keine Produktionsgarantie. Es ist eine kreative Grundlage.
„After three years, ‚Dungeons & Dragons‘ has another campaign in store for fans of the 2023 movie… if it can just get the greenlight.“ – Deadline, zitiert in der Recherche.
Der Unterschied zwischen Skript und Produktion
Ein Studio kann einen Sequel-Auftrag vergeben, ohne die vollständige Produktion freizugeben. Das Skript prüft dann, ob die Geschichte funktioniert, welche Figuren zurückkehren und welche Kosten entstehen. Danach folgt die Entscheidung über Finanzierung, Zeitplan und Vertrieb.
Bei der Dungeons & Dragons Kinofilm Fortsetzung ist genau diese Trennung wichtig. Variety (2026) berichtet über ein geschriebenes Sequel, während Filmstarts (2023) von Interesse ohne konkrete Pläne sprach. Die Aussagen widersprechen sich nicht zwingend: Ein Projekt kann weiterentwickelt worden sein und trotzdem ohne finale Freigabe bleiben.
Warum Cast und Regie allein nicht reichen
Ein bekannter Cast hilft bei der Vermarktung, ersetzt aber keine Finanzierungsentscheidung. TMDB (o. J.) führt Chris Pine, Michelle Rodriguez, Justice Smith, Sophia Lillis, Hugh Grant und Regé-Jean Page für den Film von 2023. Für eine Fortsetzung bestätigt der Rechercheblock keine Rückkehr dieser Namen.
Auch eine etablierte Marke garantiert keinen Kinoerfolg. Dungeons & Dragons besitzt laut Wikipedia (o. J.) eine Reihe von Verfilmungen, doch die vorliegenden Zahlen zeigen eine Lücke zwischen dem genannten Einspielergebnis von 205 Millionen US-Dollar und der Break-even-Schwelle von mindestens 300 Millionen US-Dollar inklusive Marketing.

Fazit
Die Dungeons & Dragons Kinofilm Fortsetzung ist kein reiner Fanmythos. Laut Variety (2026) wurde ein Drehbuch geschrieben; laut Kino.de (2023) berichtete auch der Regisseur über eine fertige Fortsetzungsidee. Trotzdem fehlt die entscheidende Produktionsfreigabe.
Der wichtigste Grund liegt laut der zusammengefassten Recherche in der Wirtschaftlichkeit. „Ehre unter Dieben“ erreichte laut The Numbers (2023) rund 205 Millionen US-Dollar, während mindestens 300 Millionen US-Dollar inklusive Marketing als Break-even-Schwelle genannt wurden. Gute Bewertungen – TMDB (o. J.) führt 7,4 von 10 Punkten – ändern diese Rechnung nicht automatisch.
Für Fans bleibt damit ein fertiges kreatives Konzept ohne bestätigte Kamera. Parallel rückt D&D offenbar stärker ins TV-Umfeld. Sobald ein Studio ein Greenlight erteilt, dürfte die nächste Kampagne wieder konkreter werden. Bis dahin bleibt Teil eins ein eigenständiges Fantasy-Abenteuer mit echtem Sequel-Potenzial.
Häufig gestellte Fragen
Ist die Dungeons & Dragons Kinofilm Fortsetzung bereits geschrieben?
Ja. Laut Variety (2026) wurde ein Drehbuch für ein Sequel geschrieben. Kino.de (2023) berichtete ebenfalls, dass die Fortsetzung bereits geschrieben worden sei. Ein fertiges Skript bedeutet jedoch nicht, dass das Studio die Produktion freigegeben hat.
Warum wird Dungeons & Dragons 2 vermutlich nicht gedreht?
Der Hauptgrund sind laut der Recherche finanzielle Erwägungen. „Ehre unter Dieben“ spielte laut The Numbers (2023) rund 205 Millionen US-Dollar ein, während mindestens 300 Millionen US-Dollar inklusive Marketing als Break-even-Schwelle genannt wurden. Dadurch gilt eine weitere Kinoproduktion als kostspieliges Risiko. Die Berichte nennen keine bestätigte Absage, aber auch kein Greenlight.
Gibt es neue D&D-Projekte außerhalb des Kinos?
Ja, die Recherche nennt Netflix’ „The Forgotten Realms“ als TV-Projekt im D&D-Umfeld. Konkrete Angaben zu Starttermin, Besetzung oder Produktionsstatus liefert der Rechercheblock nicht. Deshalb lässt sich sicher sagen: Neben dem Kinofilm wird eine stärkere Ausrichtung auf Serien berichtet, während Details zum Projekt offenbleiben.

