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Quirinus Münster: Nicht nur für Gläubige lohnt sich der Besuch des Quirinus Münster, denn die Kirche im Rheinischen Übergangsstil ist Wahrzeichen der Stadt Neuss und wurde von Papst Benedikt XVI in den Stand einer Basilica minor erhoben.

Geschichtsstunde

16 v. Chr. bauten die Römer südlich der heutigen Altstadt ein Legionslager, welches neben den militärischen Bereich ebenfalls eine zivile Siedlung beinhaltete. Frühere Funde lassen vermuten, dass unter den dort lebenden Zivilisten auch Christen waren.

Da es bei den Römern üblich war, ihre Verstorbenen außerhalb von Siedlungen beizusetzen, fand man ein Gräberfeld im Bereich der heutigen Kirche. Die Reste einer Apsis unter dem Quirinus Münster, sind Teil einer cella memoriae. Diese ist heute durch einen Glasboden sichtbar.

Im Jahr 1043 kam die dort befindliche Kirche das erste Mal in einer Urkunde vor. Erwähnung fand dort auch der Stadtpatron Quirinus. Die Gebeine des Patrons wurden 1050 von der Schwester des Papstes Leo IX von Rom nach Neuss gebracht.

Die Kirche wie wir sie heute in Neuss bewundern können, stammte aus dem Jahr 1209. Ihr Bau prägten mehrere Vorgängerbauten. Orientiert hat man sich erkennbar an Kölnischen romanische Kirchen.

Während der Französischen Revolution wurden viele wertvolle Ausstattungsgegenstände in Sicherheit gebracht worden. Leider fanden viele den Weg nicht mehr zurück oder wurden sogar zerstört.

In den kommenden Jahren wurde das Quirinus Münster mehrmals beschädigt. Im Jahr 1914 etwa durch einen Brand im Turm. 1944 fanden bei einem Bombenangriff mehrere Personen in der Krypta den Tod.

Die Ausstattung des Quirinus Münster

Auch wenn die Kirche viele ihrer Ausstattungsstücke verloren hat, verfügt sie auch heute noch über eine sehr bemerkenswerte Sammlung.

  • Einer der bekanntesten Stücke ist der Quirinus Schrein von 1900 welcher in der Apsis aufgestellt ist. Hergestellt wurde er vom Aachener Goldschmied Bernhard Witte. Vier des früheren Hochaltar stammenden steinernen Propheten tragen die Platte, welche den Schrein trägt. Als Zeichen einer Basilika Minor wurden hinter dem Schrein Tintinnabulum und Conopeum aufgestellt.
  • Im südlichen Seitenaltar befindet sich eine Quirinusstatue aus dem 16. Jahrhundert. Ebenfalls ein römischer Sarkophag mit spätromanischer Grabplatte.
  • An einem nördlichen Langhauspfeiler befindet sich ein Gabelkruzifix.
  • An den südlichen Langhauspfeilern befinden sich mehrere wertvolle Stücke: Eine Anna Selbdritt (Anfang des 16. Jahrhunderts), eine Pietà (1430), eine barocke Matthiasskulptur sowie eine Petrusfigur (16. Jahrhundert).
  • Zentral im Mittelschiff, auf Höhe der Orgelempore, hängt ein großes Holzkreuz mit bewegter Christusdarstellung aus dem Jahr 1592.
  • Wandbilder des Düsseldorf Nazarener Franz Ittenbach sind in den Konchen zu finden. (1863/64)
  • Der Josefsaltar im nördlichen Seitenschiff wurde 1871 errichtet.
  • 1936/37 kam eine große Statue des Christophorus sowie Tabernakel, Ambo, Lettner sowie ein Kreuzweg hinzu.
  • In der Nord- und Südkonche befindet sich der im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstörte Chorgestühl aus dem 15. Jahrhundert.
  • Der unter der Kuppel stehende moderne Volksaltar aus portugiesischem Auroramarmor stammt aus dem Jahr 1970.
  • Unmittelbar daneben stellte man 2000 eine Bronzefigur des Erzbischofs Josef Kardinal Frings auf.
  • Seit 2010 ist an der Orgelempore ein emailliertes Metallschild mit dem Wappen Benedikt XVI angebracht.

Ob nach der Arbeit im CoWoNE, als Besuch mit einem Kunden oder als Wochenendziel, das Quirinus Münster ist immer einen Besuch wert.

Was ist CoWoNE?

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